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Sport und Spaß für die ganze Familie – Segeln unter 3 Sternen

Der Segel-Club „Haltern am See“ e.V. (SCH) wurde 1950 gegründet und ist der „älteste“ ansässige Segelclub am Halterner Stausee. Der größte Stausee zwischen Ruhrgebiet und Münsterland bietet ein abwechslungsreiches und windsicheres Segelrevier. Wir sind der Club zahlreicher erfolgreicher Regattasegler besonders in den Klassen P-Boot, Pirat, Optimist, Dyas und Varianta. Wir sind aber auch die Clubheimat von Fahrtenseglern, Wochenend- oder Feierabendseglern und natürlich Familiencrews.

Der SCH-Vorstand hatte zur Infoveranstaltung am 7.12.2016 in das „Alte Gasthaus“ Kuhlmann in Haltern-Hullern eingeladen und weit über 30 Clubmitglieder diskutierten mit dem Vorstand über die kurz- und mittelfristige Maßnahmenplanung ab 2017. Die Einladung war mit dem Zusatz „Zukunftssicherung“ versehen – was den naheliegenden Schluss zuließ, dass die Zukunft des Clubs aktuell nicht gesichert ist. Logisch, dass dies eine Frage der Finanzen ist, die nach Einschätzung des Vorstands über die zurückliegenden Jahre in eine „Schieflage“ geraten ist. Dabei war die Tatsache, dass in 2016 zwangsweise eine Stegstatik erstellt werden musste, die wiederum zwangsweise zu erheblichen Erhaltungs- und Modernisierungsinvestitionen für den Steg in 2017 führt, das Zünglein an der Waage. So konnten Oliver Frey als 1. Vorsitzender und Matthias Römmer in seiner Funktion als Kassenwart am Info-Abend nur herausarbeiten, dass die Rücklagen des Clubs spätestens zum Ende 2017 aufgebraucht sein werden. Wenn nicht Gegenmaßnahmen getroffen werden.

Schieflage beseitigen mit Gegenmaßnahmen

Der Vorstand hatte seit August 2016 intensiv an der Erstellung einer Maßnahmen- und Budgetplanung gearbeitet und dabei festgestellt, dass aufgrund der notwendigen Investitionen in die Clubinfrastruktur automatisch auch alle finanziellen Freiräume für die Weiterentwicklung des Clubangebots ab 2017 fehlen würden. Nach detaillierten Überlegungen und auch kontroversen Diskussionen wurde schließlich im Vorstand beschlossen, die Situation für die Mitglieder transparent zu machen und ihnen in einer Infoveranstaltung ein Konzept zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit vorzustellen.
Nachdem alle Einsparmöglichkeiten wie z.B. Eigenleistung in 2016 ausgeschöpft wurden, war eine angemessene Erhöhung der Clubbeiträge sowie der Liegeplatzgebühren aus Sicht des Vorstands unabwendbar. Zumal eine Erhöhung der Clubbeiträge zum Auffangen der Preissteigerung seit 2002 praktisch nicht stattgefunden hat. Die in 2017 anstehenden Investitionen in die Steganlage sind darüber hinaus nur dann zu stemmen, wenn entweder über eine Umlage oder eine entsprechende Kreditfinanzierung dieser Kostenblock gesondert gesichert wird.    

Diskussion und weitere Schritte

In der Diskussion wurde deutlich, dass die anwesenden Clubmitglieder das Konzept des Vorstands mittragen wollen – es wurden sogar Stimmen laut, dass die vorgesehenen Erhöhungen in Teilbereichen höher ausfallen müssten, um eine Kostendeckung zu erzielen.   
Der Vorstand hat aus der Infoveranstaltung die Aufgabe mitgenommen, unter Berücksichtigung der Diskussionsbeiträge die Beitragsordnung anzupassen und diese dann – wie geplant – in der Mitgliederversammlung am 24.3.2017 zur abschließenden Diskussion und Abstimmung zu stellen. Somit stehen noch drei Monate für eine detaillierte Auseinandersetzung aller Mitglieder mit dem Vorstands-Konzept zur Verfügung, dass in den zum Download bereitgestellten Folien enthalten ist. Aber natürlich stehen die Vorstands-Mitglieder auch persönlich für Fragen und Erläuterungen zur Verfügung.           

Rüdiger Haake - Pressewart

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